Jungfernernte: Erstes Olivenöl aus Leutschach


Am traditionsreichen Familienbetrieb der Familie Peitler vulgo Monti am Remschnigg bei Leutschach wird bereits in der vierten Generation mit Leidenschaft Landwirtschaft betrieben. Nun geht man mit viel Mut und Innovationsgeist ganz neue Wege, das erste Leutschacher Olivenöl ist nur ein Beweis dafür.

Papa Franz und Mama Theresia sowie Günther und seine Frau Astrid betreiben gemeinsam sehr erfolgreich Obst- und Weinbau. „Mit uns leben aber auch auf dem Bauernhof unsere Galloway-Rinder, Schweine, Hühner, Enten, Hund und Katz in perfekter Harmonie.“ Zu dieser tatsächlich spürbaren Harmonie am schönen Hof mit dem schmucken Verkaufsraum direkt am Aufstieg zur bekannten „Montikogelwarte“ weht neuerdings ein sehr innovativer Wind. Nicht nur die Produktpalette im Hofladen ist enorm und mittlerweile einer großen Kundenschar bekannt, mit Feigen, Datteln und sogar Oliven geht man ganz neue Wege. Bei einem Infotag in Silberberg hat man einen kroatischen Olivenbauern aus Istrien kennengelernt und sich familienintern nach fachlicher Prüfung kurzerhand entschlossen, sich dieser ansonsten viel südlicher vermutenden Jahrtausende alten Kulturpflanze zu widmen. „Natürlich war es ein Risiko, aber uns war klar, auch in Hinblick auf das sich spürbar veränderte Klima, dass wir als landwirtschaftlicher Betrieb neue Wege gehen wollen!“ erklärt Papa Franz. Das Risiko, wie er betont, war ihnen als Familie bewusst, trotzdem ist man nach Kroatien gereist und nach einem gemeinsamen Tag im Betrieb des istrischen Olivenbauern ist man wenig später mit knapp 200 schon 10-Jahre alten Olivenbäumen und einigen Ballen der dortigen roten, kalkhaltigen Erde auf den Remschnigg zurückgekehrt. Die rote Erde, so Franz Peitler, sollte den Pflanzen den Umzug in die neue Heimat erleichtern. Und es hat funktioniert! Heuer konnte erstmals eine nennenswerte Olivenernte eingebracht und damit das erste Öl gepresst werden. Feinspitze und Kenner überschlagen sich vor Begeisterung über das knackfrische, grüne Öl, welches kaum mit Vertretern aus den bekannten Olivenregionen verglichen werden kann. Die einzigartige Frische, die grünen Kräuteraromen und die Leichtigkeit machen das Monti-Öl zu einem echten kulinarischen Highlight und schon denken die Peitlers weiter und planen bereits andere Olivenprodukte. Alle hofeigenen Delikatessen wie auch die sehr zugänglichen Eigenbauweine sind im Hofladen und in ausgesuchten Feinkostgeschäften erhältlich. Das Öl nicht mehr sehr lange, es wird wohl gleich weg sein. https://www.peitler-monti.at/


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